1. Stellensabotage Fallmanagerbericht

Damit begann alles – Zeitvertrag endete am 1. April 2005 – neuer Arbeitsplatz zum 1. Aug. 2005 – IT, Vollzeit, unbefristet, ohne ARGE gefunden – doch die ARGE sabotierte.

Zitat: „Eine Vermittlung nach xxx konnte wegen fehlender Umzugskostenerklärung der Arge nicht erfolgen.“

Dieser Satz sollte eher lauten : „Die Arbeitsaufnahme der zugesagten Stelle, Vollzeit, unbefristet, bei dem größten Computerunternehmen der Welt, ist wegen verweigerten Informationen zu Umzugskosten GESCHEITERT. Die ARGE hatte KEIN Interesse an der Arbeitsaufnahme und seitdem auch kein Interesse an einer Aufklärung.

Auch weitere Stellen wurden sabotiert.

http://www.kassensturz-jetzt.de/namen_fallmanagerbericht.htm

Original – Fallmanager Bericht
Kommentierte Version zum Fallmanager Bericht
(weiter unten auf dieser Seite)
Dieser Bericht ging am 23.Dezember 2005 bei Bruno ein – für uns eine Aufforderung zum Selbstmord. Wäre Bruno tatsächlich so instabil, wie dieser Pseudopsychologe in der ARGE festgestellt haben will, hätte er sich sicher einen Strick genommen.
Dieser Fallmanager ist bereits Wochen vorher zur ARGE gewechselt, also kein externer Mitarbeiter gewesen. Auf diese externe Position verwies die ARGE konstant, statt aufzuklären. Der ARGE Geschäftsführer verweigerte die Aufklärung, obwohl der Bericht in der ARGE anders ausgesehen haben könnte. Im Feb. 09 wurde festgestellt, daß der ARGE Bericht tatsächlich anders ist und damit für und GEFÄLSCHT ist. Die am 18/02/09 zugesagte Kopie ist nie eingegangen. Schlußfolgerung: Die ARGE vertuscht weiter.

Seite 1 des 1. Fallmanagerberichtes

Seite 1 des 1. Fallmanagerberichtes

Seite 2 des 1. Fallmanagerberichtes

Seite 2 des 1. Fallmanagerberichtes

Kommentierte Version zum Fallmanager Bericht
Berater: xxxxxxxxxxxxxx (Beraterwechsel)xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Beraterwechsel ? Her xxxxxxxx hat das erste und dritte Gespräch geführt – der „Wechsel“ fand bereits vor dem ersten Termin statt.
Integrationsberaterxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Tel. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxIntegrationsberatung
Fax xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxx@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.dexxxxxxxxxxxxxxxx
Dieser Bericht ist für mich ein abschreckendes Beispiel für nicht vorhandene Rechtschreibung und Grammatik. Aber vor allem für pseudo-psychologische Analysen. Auf jeden Fall, sollte so ein miserabler Bericht niemals geschrieben oder gar weitergegeben werden. Bzw. wer so etwas macht, zeigt eine eher negative Einstellung zu seinem Gegenüber oder Betreuenden.
Aber vielleicht springt nun für mich ein Job als Korrekturleser heraus – oder ich kann die Verursacher ablösen. Denn die sind anscheinend vom externen Fallmanager zu internen Beratern geworden.
Außerdem sind sicher noch mehr solche „fähigen“ Personen aktiv. Denn dieser Bericht muß ja auch kontrolliert, abgesegnet und geprüft worden sein. Oder wurde dieser externe Fallmanager ohne Ergebnisprüfung bezahlt ?
In meinem Einwürfen ist sicher einiges redundant – aber ich rechne damit, dass Einzelsequenzen herausgenommen werden und nur auf diese Sequenz reagiert wird – statt auf den Gesamtkomplex.
Abschlussbericht Fallmanagement

Beauftragungsart: XX-XX
Auftraggeberin: Arbeitsgemeinschaft xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Auftragnehmerin: xxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Berichtsanlass: Ende der individuellen Zuweisungsdauer des/r Bewerbers/in

Zugewiesene(r) Bewerber(in):
Name: Schilinger Vorname: Bruno
Vielleicht sollte man zumindest den Namen richtig schreiben – aber nachher werde ich noch als „Hr. Schiller“ angeredet.Kd.-Nr.: 999 A 123456
Zuweisungsdauer: vom 21.06.05 bis 21.12.051. Rahmendaten des Fallmanagementprozesses
Es fanden drei persönliche Beratungsgespräche und regelmäßiger e-mail-Kontakt statt.
– das erste Treffen werte ich als Einarbeitungsphase des Fallmanagers; denn er erschien mir ziemlich „frisch“ und im Hintergrund saß noch eine dritte Person
– das zweite Treffen war beim Existenzgründungsberater am 24.10.05 – angekündigt am 08.07.05 (Mail Nr. 2 – Verbesserung meiner Bewerbungsseite im Internet und der Bewerbungsunterlagen in Englisch) – lief aber auf allgemeine Infos heraus. Hier wurde auch psychologisiert – und mir ein 1-Euro Job in der Pflege angeboten (vermutlich bei der FM_Träger).
– das dritte Gespräch fand am 31.10.05 beim Fallmanager statt. Vermutlich, weil ich meine Idee nicht preisgeben wollte. Nur wenn der Gesprächspartner schon falsche Informationen gibt und dann noch keine Ahnung von Ideenschutz hat/oder sich persönlich beleidigt fühlt, weil man zu einer wildfremden Person kein blindes Vertrauen hat, dann werte ich das Gespräch als vertane Zeit.
Komischerweise hat ein richtiger Profi nicht nur sofort akzeptiert, dass es im ersten Gespräch nur grobe Infos gibt, sondern er hat auch darauf bestanden.
Anmerken möchte ich noch, dass Pünktlichkeit ein Fremdwort war. Beim letzten Gespräch kam Hr. NName_FM über 10 Minuten zu spät ins Haus (nach Mittagspause). Dies kann entweder das übliche akademische Viertel sein oder ein Anzeichen, wie wenig Achtung er vor seinen „Kunden“ hat. Auch weil er es nicht einmal für notwendig hält, den Bericht an mich zu unterschreiben. Und ich nehme an, dass diese psychologische Auslegung fundierter ist, wie die Schlussfolgerungen des Fallmanagers.

– reger E-Mail Verkehr ???
15 Mails von mir (meistens unbeantwortet), zu 4 von H. NName_FM – die gewünschten Daten für eine evtl. Einzelfallentscheidung zum Umzug bei Arbeitsaufnahme wurde am 16.11.05 geliefert – doch diese Mail ist immer noch unbeantwortet

2. Klientenbezogene Rahmendaten

Hr. Schillinger ist 45 Jahre alt, ledig und lebt allein.Er ist ausgebildeter Elektroinstallateur und hat zum EDV-Kaufmann umgeschult. Ferner hat
er Fortbildungen in EDP Programmierung, Spracherkennung, verschiedenen
Programmiersprachen und zum Systemadministrator absolviert.Ganz neue Programmiersprache, weltweit einzigartig J : „EDP Programmierung“ hier wurde anscheinend irgendetwas aus dem englischen Lebenslauf abgeschrieben. Damit ist offensichtlich bewiesen, dass die Englisch-Kenntnisse des Fallmanager wirklich nicht ausreichend sind oder er einfach nur irgendetwas zusammengestellt hat. Hauptsache es klingt gut.
EDP = electronic data processing und umfasst die komplette EDV. Mit so einer Programmiersprache und entsprechender wirtschaftlicher Ausbeutung, könnte ich das Defizit der Arbeitsagentur sicher aus der Portokasse bestreiten.
Beruflich war er 3 Jahre als Elektroinstallateur, 3 Jahr als Studio-Leitner, 2 Jahre als
Computer-Betreuer, 2 Jahre im Vertrieb und 2 Jahre in Schottland im Support für
Spracherkennungsprogramme tätig, bevor er zur Pflege seiner Eltern nach Deutschland
zurück kam. Seit 7 Jahre ist er arbeitssuchend
Ich war nur 1 Jahr im Vertrieb bei FirmaXXX (denn die Firma hat ja kurz nach Auslaufen der Förderung gekündigt und die Kontakte dann von der Zentrale aus betreut und dann die Abschlüsse getätigt) – nur 8 Monate in Scotland – und es dürfte interessant sein, was für ein Studio ich da angeblich geleitet haben soll. Davon weiß ich leider nichts. Auch bin ich erst nach den Umfall (2000) aus dem Existenzförderprogramm ausgeschieden.
Es dürfte heute auch noch ein Problem sein, wenn man dem zukünftigen Chef keine Hand geben kann, weil die Schraube im Finger stört. Irgendwie wurden hier die falschen Daten eingefügt. Zusätzlich hatte ich mir von Nov.04 bis März.05 einen befristeten Vertrag besorgt. Und hatte auch ZWEI Stellenzusagen, die aber am fehlenden Auskunftsinteresse (Umzugskosten) der Arge gescheitert sind.
Wobei ich nach diesem Bericht endgültig zweifle, ob meine Anfrage an den Fallmanager überhaupt von ihm weitergeleitet wurde.
Noch mal – ich hatte eine Zusage für Anfang August, diese wurde dann auf Anf. Sept. verschoben, weil ich im August sowieso nach Scotland kommen wollte und ich beim Gehalt nach verhandeln wollte. Denn das angebotene Gehalt war für lokale Verhältnisse schon knapp. Doch da ich nicht in der Lage war, von einer Behörde eine einfache Auskunft zu einzuholen, wurde dies als „Unfähigkeit“ eingestuft. Seitdem wird auf weitere Bewerbungen nicht mehr reagiert und auch head hunter die im Auftrag neue Mitarbeiter suchen, sind zuerst froh über meine Bewerbung und brechen dann den Kontakt ab, nachdem sie mich dem Unternehmen vorgestellt haben (schwarze Liste ?)
Meine Selbstständigkeit habe ich Ende 2000 wegen eines gebrochenen Fingers aufgegeben. Wie kommt er nur auf 7 Jahre ? Entsprechen die mathematischen etwa auch den psychologischen Fachkenntnissen des Fallmanagers ?

Hr. Schiller besitzt den KFZ- Führerschein und ist deutschlandweit mobil. Gute englische Sprachkenntnisse vorhanden.
Wer dieser Herr Schiller ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich bin EUROPAWEIT mobil – leider scheitert bereits die Deutschlandweite Bewerbung an den fehlenden Informationen zu den Umzugskosten durch die Arge (lt. Fallmanager – er wollte mehrfach nachfragen).


3. Beratungsverlauf

Hr. Schillinger sieht als Hauptschwierigkeit sein Alter, die mehrjährige Suchdauer und die
fehlenden aktuellen IT-Kenntnisse. Hinzu kommt, dass er seine privaten Kontakt sehr
vernachlässigt hat z.Z. über ein geringes Netzwerk verfügt.
„… er seine privaten Kontakt sehr vernachlässigt hat ..“ ? Das ist eine Unverschämtheit – ich hatte H. NName_FM schon gesagt, dass es nur sehr schwer möglich ist, mit ALHI private Kontakte zu pflegen. Vor allem, weil ich nicht schnorren möchte und das Geld lieber in die Stellensuche investiert habe. Aber offensichtlich sinnlos, denn dank der „Hilfe“ durch die Arge sind Stellenzusagen geplatzt.
Auch als ich sagte, dass ich meine Vereinsmitgliedschaft kündigen musste (7,- €/Monat), kam vom Fallmanager der Vorschlag „bieten Sie doch an, dass Sie Arbeiten für den Verein übernehmen, die dem Beitrag entsprechen“. Ist das nun bereits eine Aufforderung zu Schwarzarbeit ?Er ist sehr engagiert und eigeninitiativ auf der Arbeitssuche. Er sucht per Printmedien und insbesondere über das Internet. Er geht auch ungewöhnliche Wege und hat über drei Wochen in Schottland Personalberater aufgesucht. In Großbritannien erhofft er sich
Chancen, da das Alter weniger ausschlaggebend ist.
Ich war nur 12 Tage dort und habe von Dingswall u. Ullapool/Scotland bis Reading/bei London so viele head hunter und Call Center wie möglich heimgesucht. Leider hat es der Fallmanager oder die Arge nicht geschafft, Informationen zu einem Umzug ins Ausland zu geben – nicht einmal Umzugskosten innerhalb Deutschlands sind geklärt. So sind diese Kontakte nun wertlos. Obwohl ich hier Chancen hätte und teilweise auch die mündliche Zusage (ist dort üblich) bekommen habe, dass ich bei Interesse sehr gute Chancen habe.
Für diese Tour habe ich weitere Schulden gemacht – einige Nächte im Auto geschlafen – über 4500 km gefahren – und es gab nicht einmal eine Nachlese durch den Fallmanager. Die Chancen wurden einfach nicht zur Kenntnis genommen oder überhaupt nicht erkannt.
Eine Vermittlung nach Schottland konnte wegen fehlender Umzugskostenerklärung der Arge nicht erfolgen.
Dieser Satz sollte eher lauten :
„Eine Stellenaufnahme in UK, bei einem der größten Computerunternehmen der Welt, ist wegen fehlenden Informationen zu Umzugskosten oder einer Umzugskostenerklärung GESCHEITERT. Von Seiten des Fallmanagers bestand ebenfalls kein Interesse, die Stellenannahme durch Nachfrage bei der Arge zu unterstützen.“
Alternativ prüft Hr Schillinger den Aufbau einer Selbständigen Tätigkeit. Sein
Wissen in Spracherkennungssystem ist auf dem Makt preislich nicht mehr
umsetzbar.
Ich hatte mitgeteilt, dass es sinnlos ist, nur auf dieses Pferd zu setzen. Allerdings kann ich mit meinen Kenntnissen (immerhin CSE – Certified Solution Expert) und dem Nebenerwerb meine Arbeitslosigkeit etwas kaschieren. Dies wäre auch die Chance im Ausland – denn hier würde ich als Experte dastehen – auch wenn es in einem seltenen Bereich ist.

Für eine andere Geschäftsidee will er sich die Patenrechte sichern. Eine
erste Erxitenzgründerberatung bei Hr. I_Berater /Werk konnte ihm nicht
weiterhelfen, da er seine Idee noch nicht preis geben will.
Von Patentrechten habe ich nichts gesagt – es ging darum, beim Patentamt einen Schutz zu besorgen und dort gibt es nicht nur Patente, sondern auch Geschmacksmuster, Gebrauchsmuster und Markenschutz – was ein Existenzgründungsberater wissen sollte und nicht nur, weil ich es ihm erklärt habe.
Außerdem sollte ein Existenzgründungsberater wissen, dass der Ideenschutz vorgeht – und nicht seine persönliche Neugier. Denn ein Patent kann z.B. nicht mehr erteilt werden, wenn die Idee bereits veröffentlicht wurde. Und dies geschieht ja mit der Preisgabe der Idee. Und da die Computer des Arbeitsamtes zumindest für die Mitarbeiter frei zugänglich sind und die Idee sicher auch in diesem Bericht gestanden hätte, bin ich froh, dass ich mein Schweige-Gelübde durchgehalten habe.
Oder wollten diese „Berater“ die Ideen von Arbeitslosen einfach abzocken ?
Nun stellt sich aber die Frage nach der Qualifikation des Existenzgründungsberaters und Fallmanagers. Wie wird man so etwas ? Fernkurs, nicht schnell genug abgehauen als einer gesucht wurde, ausgewürfelt, im Katalog bestellt,…. ?
Ich weiß nicht ob es nur Unwissen, Dilettantismus, Neugier oder einfach Unfähigkeit ist, wenn so sehr auf die Preisgabe einer Idee gedrängt wird. Für mich ist es zumindest der Versuch einer Geschäftsschädigung. Und nachdem auch die zweite Auskunft (die empfohlene Erfinderberatung bei der IHK vor Ort) nicht stimmte, habe ich das Gespräch innerlich „abgeschrieben“.
Zusatzfrage : Was bezahlt das Arbeitsamt für solche „Beratungen“ ? Wie funktioniert die Qualitätskontrolle ? Ex-Minister Clement hat von Parasiten gesprochen, andere maßgebende Politiker sprechen von hohen Missbrauchsraten bei den ALG-II Empfängern. Wie hoch ist der Missbrauch durch solche Drittfirmen ? Welche Kontrollinstrumente setzt das Arbeitsamt ein ? Wie werden solche Aufträge vergeben ?
Wie viele Parasiten sitzen eigentlich auf der anderen Seite des Schreibtisches ?

Gesundheitlich Einschränkungen hat er durch Knie und Rückbeschwerden. Aufgrund einer Hautpigmentierstörung sollte er eher drinnen arbeiten.
Nicht „eher“ sondern nur drinnen und auch ein Sonnenschutz für den Weg ist notwendig. Leider ignoriert die Arge den Antrag für Mehrbedarf um diese Erkrankung zumindest abzuschwächen Sowohl die Anträge wurden ignoriert, wie auch mein Widerspruch zu diesem Punkt. Sogar die Frage, welche Anträge vorliegen wurde ignoriert – dabei wurde mir bereits schriftlich bestätigt, dass überhaupt keine Anträge vorliegen, doch nach einer Untätigkeitsbeschwerde sind die Anträge plötzlich gefunden worden.. Außerdem warte ich auf Antwort, wie diese Erkrankung beim Mehrbedarf berücksichtigt wird. In den Antworten auf meine Widersprüche wird dieses Thema einfach ignoriert. Also muss ich wieder schreiben, der Beamte wieder antworten und so täuscht er eine rege, aber sinnlose Arbeitstätigkeit vor.

Trotz seiner Qualifikation sind für ihn einfachere Tätigkeiten durchaus vorstellbar.
denkbar. Vorstellbar wären für ihn Arbeiten im Call-Center, im Lager oder in
kaufmännischer Assistenz oder EDV-Berater.
„durchaus vorstellbar“ ? Ich hatte Stellenzusagen für solche Stellen und habe Hr. NName_FM auch über 80 Bewerbungen auf solche Stellen abgegeben. Einzige Resonanz (Mail 4) „1. bezüglich der Bewerbungskosten habe ich leider eine schlechte Nachricht. „Die Arge übernimmt keine Internet-Bewerbungen, auch wenn sie nachgewiesen sind.“ Und diese Informationen erhält man erst nach Monaten.

Es ist übrigens interessant, dass der Beruf eines „EDV-Beraters“ zu den einfachen Tätigkeiten gehört. Dann frage ich mich, wieso bereits für EDV-Ausbildungsberufe oft Abitur vorausgesetzt wird. Ist damit das Abitur auch nur noch ein einfacher Bildungsabschluss ? Oder wie kann nun ein höchstqualifizierter EDV-Berater einen angemessenen Stundensatz verlangen ? Bzw. wieso lässt man so einen „einfachen“ Berater überhaupt auf seine Daten los.
Ich befürchte, dass dieser Fallmanager tatsächlich keine Ahnung vom Berufsleben hat. Und nun auf die Art „learning by doing an lebenden ALG-II Objekten“, aber dafür mit voller Bezahlung auf wehrlose ALG-II Empfänger losgelassen wird.
Rückschluss : Wurde die Software des Arbeitsamtes am Ende von solchen „einfachen“ EDV-Beratern geplant, erstellt und abgenommen ? Dies würde für mich die großen Probleme und unabsehbaren Kosten erklären.

Die Finanzierung seiner Suchpläne (Internetkosten, KFZ, Auslandsreise) stellt für ihn ein
großes Problem dar, da seitens der Arge hiefür bislang keine Kosten übernommen
wurden.
„wurden“ ? Die wurden doch via Fallmanager abgelehnt. Bzw. genauer – die Internetkosten wurden abgelehnt – zu den anderen Kosten gab es nicht einmal eine Information oder Antwort. Und dies nach einer Zusage durch den Fallmanager.
Daraus ergibt sich die Frage: Wie glaubwürdig sind die Auskünfte der Arge-Mitarbeiter eigentlich ?
Nicht sehr, denn lt. Widerspruchstelle (Nov. 05) muss ich die mündliche Auskunft (April 05) beweisen. Da hilft am Ende nur noch eine Kamera zur Beweissicherung – die dann von der Arge gestellt werden müsste. Aber wie irreal und menschenverachtend ist so ein System ?

Problematisch ist sein kräftiges, auch forderndes Erscheinen, was den Umgang mit anderen auf Ablehung stossen kann.
Was bedeutet dies eigentlich ?
Ist es ein Problem, dass ich kein halbes Handtuch bin ?
„Forderndes Erscheinen“ ? Ist es bereits „fordernd“, wenn ich meine Ideen klar darlege und vom anderen auch erwarte, dass er eine klare Antwort gibt. Dies ist ein normales Verhalten von erwachsenen Personen und auch geschäftsmäßig. Doch es entspricht vermutlich nicht der gewohnten Salbaderei und undefinierbaren blablabla.

Dahinter steckt möglicherweise eine große Unsicherheit.
Dürfte ich den psychologischen Uni-Abschluss des Fallmanagers sehen oder seine Zusatzqualifikation, die über eine Kaffeesatzleserei hinausgeht ? z.B. das Yellow Press Diplom J

Auch steht er in der Gefahr, aufgrund der Dauer eine Selbstbestätigung zu
halten, damit er nicht psychisch zusammenbricht. Die Engagements deuten auf große Angst vor Versagen, dauerdnem Versagen hin, weil er mehr Bestlätigung als praktischer Verdienst in Vordergrund steht.
Und noch einmal : Was bedeutet dies eigentlich ?

Persönlich geht es ihm nicht gut.
Ich hatte nur gesagt, dass mir ein Job fehlt und mich das Problem der ungeklärten Kosten für die Stellensuche nervt. Auf Grund welcher Basis maßt sich H. NName_FM so eine Aussage über den ganzen Zeitraum an ? Hat er seine „Erkenntnisse aus einer Glaskugel oder durch Karten lesen erhalten ? Oder durch irgendwelche Rauchwaren ? Gibt es regelmäßige Tests bei den Mitarbeitern ? Ist nach so etwas zu empfehlen.

Nach außen tut er sehr wichtig, allerdings hat er keine großen Projekte.
Was soll dies bedeuten ? Wo tue ich wichtig, bitte etwas genauer – ebenso bei „großen Projekten“. Um was geht es eigentlich ? Wo ist der Zusammenhang ?
Hätte ich große und tragfähige Projekte, wäre ich nicht arbeitslos. Aber vielleicht bekomme ich das Angebot als Fallmanager oder Existenzgründungsberater und kann mir dann eine goldene Nase verdienen.

Zusätzlich macht der Fallmanager den Eindruck, dass er eher eine negative Ahnung von einem realistischen Berufsleben hat und mögliche Chancen in seiner Fantasiewelt gleich zu definitiven Stellen hochschaukelt.
Grundsätzlich : ich arbeite nur mit realistischen Chancen und rede dann auch erst darüber. Oder anders gesagt – ich gebe Geld erst aus, wenn es auf meinem Konto ist. Und finde es unverantwortlich, einen Arbeitslosen z.B. auf eine Ich-AG „heiß zu machen“ ohne eine fundierte Basis.
Außerdem kosten große Projekte auch großes Startgeld – und da ich weder über dieses Geld verfüge, noch mich vom Steuerzahler gut gefüllten und nie leer werdenden Haushaltstöpfen erfreuen kann, bleibt mir nur übrig meine Chancenauswahl der Realität anzupassen. Denn trotz der Rat-Schläge zu Bewerbungen, Selbstständigkeit, usw. bleibt die Kostenfrage immer auf der Strecke. Und solange mich Personen, mit festem Beamtengehalt und entsprechenden Anwesenheitszeiten in eine Selbstständigkeit drängen wollen, also in eine Materie vor der Sie sich selbst gedrückt haben – bleibe ich misstrauisch.
Denn bereits normale Bewerbungstelefonate sind der pure Luxus. Denn ich muss ja auch noch eine neue Wohnung suchen, obwohl weder der Umzug noch die Suchkosten finanziert werden. Doch wenn ich meine Bemühungen nicht nachweise oder die als „nicht ausreichend“ befunden werden, sollen mir die Mietzahlungen gekürzt werden. Also von der Arge verordnete Geldverschwendung für ALG-II Bezieher.

Seine Bewerbungsunterlagen wurden verbessert, liegen auch in englischer Sprache vor.
Dieser Satz ist nicht nachvollziehbar. Denn ich hatte nur meine Kurzbewerbungen dabei (Faltblatt, Flyer), machte klar (zu fordernd?), dass ich mich in Zeiten des Internet nur elektronisch bewerbe (auch aus Kostengründen). Und hier wurde nichts „verbessert“ – denn das Faltblatt (von mir bereits zur CeBIT98 eingesetzt), wie auch der Flyer waren dem Fallmanager vermutlich zu neu.
Und zu Englisch verweise ich auf Mail 2 “ mein Englisch ist nicht so gut, um die exakte Formulierung im Lebenslauf zu bewerten.“ des Fallmanagers. Damit war es für ihn erledigt. Angeblich sollte sich ein Existenzgründungsberater um die englische Bewerbung kümmern, aber darauf warte ich noch heute.
Wie kommt der Fallmanager also zu so einer Aussage ?
Was wurde für die „Verbesserung“ bezahlt ? Ist das nur Schlamperei, Unfähigkeit oder bereits ein Fall für den Staatsanwalt ?
Was unternimmt die Arge um das bezahlte Geld zurückzubekommen und auch Schadensersatz zu erhalten ?

4. Prognose/Empfehlung

Die Arbeitsmarktchncen für Hr. Schillinger sind aufgrund seines Alters, der Suchdauer
und fehlendem aktuellem IT-Wissen beeinträchtigt.
„fehlendes aktuelles Wissen“ ? Ich bemühe mich breite IT-Kenntnisse zu bewahren. Kostenlose Kurse absolviere ich im Internet, doch die notwendige Spezialisierung, z.B. Linux oder SAP kann ich auf diesem Weg natürlich nicht erreichen. Aber es reicht aus, dass ich in Gesprächen einen kompetenten Eindruck meiner Lernfähigkeit und meines Wissensspektrums vermitteln kann. Und dadurch besteht auch die Möglichkeit einen Einstiegsjob zu erhalten – falls die Umzugskosten endlich einmal geklärt werden würden.
Leute, ich habe hier die Daten von vielen Call Centern in UK und die suchen händeringend „German speaker“ – eine Mailingaktion wäre kein Problem – nur müsste ich wissen, wie es mit dem Umzug aussieht. Denn die Zusage erfolgt kurzfristig und ich muss dann schnellstens die Arbeit aufnehmen. Beispiel : Stellenangebot am 27.09.05 zum 03.10.05 um 14.00 erhalten und sofort beworben – Rückruf um 15.00 – großes Interesse – sollte bereits am 29.09 vor Ort zur persönlichen Vorstellung sein (aber nur noch pro forma). geplatzt, nachdem der Arbeitgeber meine Daten erhalten hatte – denn es ist das Unternehmen das mir Anf. Aug. und Sep. eine Stelle angeboten hatte. Und die warten einfach nicht, bis die Bürokratie Sprechzeiten hat.
Deshalb wäre es wichtig, endlich definitive Informationen vorab zu erhalten. Und diese auch schriftlich – denn mündliche Informationen eines Arge Mitarbeiters werden ja bereits von dessen Kollegen angezweifelt.Für ihn scheint eine Mehrgleisigkeit empfehlenswert, da er sich in der Lage sieht, verschiedene Projekt zu meistern. weiterhin gegeben.
Zum dritten Mal : Was bedeutet so etwas ?
Ich hatte dem Fallmanager erklärt, dass ich einfach dreigleisig (Stellensuche – Nebenerwerb zum Kontaktaufbau – Selbstständigkeit) fahre, weil bei drei Schienen die Chancen einfach größer sind, etwas zu bekommen, oder etwas zu entwickeln.
Aber was dieser Fachmann daraus zusammen phantasiert, ist für mich nun bald ein Fall für die Jungs mit den weißen Jacken.
Oder ist dies nur ein gewisses Phlegma des Fallmanagers, der einfach unfähig ist, mehr wie einen Aspekt in einer Planung zu berücksichtigen ? Oder von einer Projektplanung keine Ahnung hat.
Problematisch bleibt die lange Suchdauer und fehlende Berufskontinuität und damit Aktualität in der IT- Branchen.
Wer Lust hat, darf gerne einmal die Fehler suchen – „in der IT-Branche“ statt „in der IT-BrancheN“.
Empfehlung:
Das Fallmanagement sollte fortgesetzt werden.
Aber bitte nur mit einem richtigen Fallmanager und vor allem endlich Informationen zu einem Umzug !!!
Denn es ist kein Problem eine größere Mailingaktion zu starten und auch wenn von 500 Mails 499 nichts bringen – was für diesen Fallmanager sicher ein Mißerfolg wäre – aber mir genügt EINE einzige Stelle !
Alles andere ist doch nur Geldverschwendung bei der Arge und vollkommen sinnlos.
Aber dieser Denkweise entspricht auch der Vorgabe meine Mietkosten zu senken. 270,- Euro bei einer 30 qm Wohnung – also 40,- Euro zu teuer – wobei die Zahlen der Arge nicht einmal dem aktuellen Mietspiegel entsprechen und vermutlich willkürlich festgesetzt worden sind. Aber vor allem, wie soll ich Mietkosten senken, wenn nicht einmal der Umzug und die Suchkosten bezahlt werden ?
Hier sind für mich klare Parallelen erkennbar, die nur auf Verwaltung der Arbeitslosigkeit und damit der Sicherung der eigenen Stelle dienen, statt an einer realisierbaren Lösung mitzuarbeiten.

Hr. Schillinger benötigt eine vertrauensvolle Begleitung druch psychische
Stabilisierung, wenn er erkennt, das er viel Energie in wenig Erfolg setzt.
Und nun zum 5ten mal : Was bedeutet das überhaupt ?
·
„vertrauensvolle Begleitung“ durch wen ? Durch Personen die über Monate nicht Willens oder in der Lage sind, einfache Auskünfte zu geben – nur weil ich meine Fragen klar (fordernd?) vorgetragen habe ?
Und vor allem „wenn er erkennt“ – tja, wenn ich es erkannt habe, dann ändere ich etwas. Nur renne ich bei der Arge offensichtlich gegen Wände, weil niemand in der Lage/Willens ist, irgend eine Auskunft zu geben.
Aber sind die Fallmanager nun kleine Genies ? Fachleute in ALG-II, Arbeitsvermittlung, Wirtschafts-, Medizin- und Psychologiestudium. Die scheinen alles zu können. Am Ende wird so eine „Beratung“ noch über die Krankenkasse abgerechnet. Vielleicht sollte ich mir mal die Kassenzulassung zeigen lassen. Denn dieses pseudo-pychologische Geschwätz ist zumindest eine Analyse oder vielleicht sogar eine Therapieform.
Doch darf ein Fallmanager mit unbekannter Qualifikation so etwas einfach machen ?
Diesen Bericht habe ich per Post am 23.12.2005 bekommen. Wäre ich nun wirklich psychisch so instabil, wie dieser Typ diagnostiziert, wäre ich sicher gefährdet und würde zusammenbrechen. Vor allem, wenn man noch eine gewisse Weihnachtsdepression einrechnet. Auf jeden Fall ist so ein Schrieb und die Art der Übergabe (einfach vor die Füße werfen) mindestens gesundheitsgefährdend.
Oder liegt dahinter eine geheime Planung der Argen – damit sich einige Arbeitslose selbst aus der Statistik entfernen ?

Sinnvoll wäre das Erarbeiten paralleler Tätigkeitsbereiche:
Widerspricht sich doch mit der Mehrgleisigkeit weiter oben, oder? Außerdem mache ich dies ja schon die ganze Zeit. Aber vielleicht hat der Fallmanager die Monate gebraucht um es zu kapieren.
·
Einfach Arbeiten um Geld zu verdiene, wieder Arbeit für Bewerbungen
nachweisen zu können und möglich Beziehungen zu nutzen, eventuell
Vermittlung in ein spezifisches Berufscoaching, Entwicklung eines Stärke-
Schwächen-Profils
Was wird hier eigentlich empfohlen ?
Ein Stärke-Schwäche Profil habe ich ja bereits im ersten Gespräch selbst vorgelegt. Und was soll ein spezielles Berufschoaching ? Jungs, ich gehe davon aus, dass ich nicht vor meiner Haustür eine Stelle finde – deshalb bewerbe ich mich ja europaweit. Aber das dürfte so eine flauschige Formulierung sein, um weitere Steuergelder für eure Kurse und Beratungen abzuzocken.

····
Fortentwicklung seiner Selbständigkeit
Da bin ich auch dabei. Doch dafür werde mich aber NICHT verschulden – sei es über Ich-AG oder Existenzgründerkredit.
Hinweis : Beim ersten Versuch der Selbstständigkeit (2000) hat sich herausgestellt, dass nicht einmal der Firmenname korrekt war – und dies nach Prüfung der Planung durch die IHK und das Arbeitsamt. Soviel zur Qualität der damaligen Beratung.
Dann kommt ja noch das Heuschreckenproblem hinzu. Macht meine Firma auf Nebenverdienst in einem Monat Miese, hat dies keine Auswirkungen auf ALG-II. Habe ich dafür im nächsten Monat ein Plus, dann kann ich die Miesen des Vormonats nicht einmal anrechnen. Denn es zählt ja das „Zuflussprinzip“. Und das „ist sicher eine Lücke im Gesetz“. Interessant, denn hier werden die Verluste privatisiert und die Gewinne verstaatlicht.
Und als letztes Kriterium : Wieso macht eine Person andere Personen auf die Selbstständigkeit heiß ? Eine Person die als Beamter seinen Job sicher hat. Wie glaubwürdig würden Sie so einen Berater finden, der Sie in die Selbstständigkeit schickt und nach seinen Erfolgszahlen beurteilt wird ?
Und Erfolgszahlen meint nicht „Haben die Leute überhaupt eine Chance oder wie verschuldet sind die Leute nach x-Jahren durch die Selbstständigkeit? Sollte ich den Leuten die Idee nicht besser ausreden ? Oder „Wäre ich als freier Mitarbeiter nicht glaubwürdiger und hätte vor allem auch eigene Erfahrung mit der Selbstständigkeit ?“

Qualifizierte Stellensuche über Personalmvermittler im Inland wie auch in
Großbritannien.
Was soll dieser „Vorschlag“ ? Das mache ich doch dauernd !!!

Noch mal, die Stellenaufnahme scheitert einfach an den fehlenden Informationen zum Umzug und der Arbeitsaufnahme durch die Arge oder den Fallmanager. Und dank der bisherigen „Hilfe“ der Arge sind 2 (zwei) Stellen geplatzt.
Aber dieser Rat-SCHLAG ist ein typischer Managervorschlag. Es wird etwas vorgeschlagen und dafür Geld kassiert, was schon lange gemacht wird. Oder der alte Beraterwitz :1. Ein Berater ist jemand der dir die Uhr abnimmt, um später für die Zeitansage Geld zu verlangen. 2. Ein Berater ist jemand, der dir Ratschläge verkauft, die keiner braucht. Die auf Informationen bassieren, die man ihm selbst gegeben hat. Und für die er am Ende soviel Geld aus der Firma zieht, daß sogar eine gesunde Firma in Schwierigkeiten kommt.
Bericht zur Kenntnis genommen:

Datum, VName_FM NName_FMDatum, Unterschrift

Nicht einmal eine Unterschrift war ich diesem Manager wert – auch der Begleitbrief wurde „i.A.“ unterschrieben.

Überhaupt nicht erwähnt, bzw. unterschlagen wurden :EuroJob :
Meine eigene Idee für einen Euro-Job wurde hier überhaupt nicht erwähnt und anscheinend stillschweigend beerdigt. Es gab auf jeden Fall keine Resonanz mehr – obwohl ich auch dem „Existenzgründungsberater“ nochmals extra eine Kopie geschickt habe.
Es ging darum, dass ich im sozialen Bereich von den Einrichtungen Internetseiten erstellen könnte. Damit könnte ich nicht nur meine Qualifikation und Ideen zeigen, sondern mich auch für eine Selbstständigkeit bekannter machen.
Diese Idee hatte ich bereits beim ersten Gespräch in der Arge (April) vorgelegt. Doch überall herrscht anscheinend Desinteresse oder niemand möchte seinen geregelten Tagesablauf durch ungewohnte Beschäftigung stören lassen. Dieses Symptom nennt man in der freien Wirtschaft „Achtung, Kunde droht mit Auftrag“ oder „Kunde stört“ und ist immer das erste Symptom, dass das Unternehmen kurzfristig Probleme bekommt.
Doch ich möchte mir nicht anmaßen, mich nicht auf die gleiche fachliche Qualifikationsstufe in Psychologie wie der Fallmanager zu stellen und kann daher nur aus meiner einfachen Alltagserfahrung Rückschlüsse ziehen.86 Bewerbungsbestätigungen : Ebenso wurde unterschlagen, dass ich Anf. August über 80 Bewerbungsbestätigungen abgegeben habe. Und das waren nur die bestätigten Bewerbungen. Viele Firmen und head hunter schicken bereits keine Bestätigung mehr.
Mir wurde nur nach Wochen mitgeteilt (E-Mail Nr. 1), dass von ihm diese Bewerbungen für die Erstattung anerkannt werden, nur um später dann alles wieder per E-Mail Nr. 4 zu widerrufen. Und ich bleibe auf den Kosten und Zinsen sitzen. So einfach kann es sich ein Fallmanager machen.
Beurteilung des Fallmanagers :
– „Frischling“ mit Helfersyndrom verschärft durch pseudo-psychologisches Halbwissen aus der Yellow Press und völliger Unkenntnis von Computern – hat aber noch nicht gelernt, dass Leute die helfen wollen, mehr Schaden anrichten, wie solche die vorsätzlich Schaden anrichten möchten. Oder anders ausgedrückt : er kann sich selbst die Absolution geben, weil er es ja immer „gut gemeint“ hat. Vielleicht sollte ihm mal jemand beibringen, dass das Gegenteil von „gut“ zwar „schlecht“, aber die finale Steigerung von „schlecht“ eben „gut gemeint“ ist.
– kommt mit Fragen nicht klar, die eine definitive Antwort verlangen und nicht sein gewohntes wischiwaschi oder „wir müssen doch alle zufrieden stellen“
– steht weit über den Arbeitslosen/Klienten – was er durch seine Verspätungen bei den beiden Terminen deutlich zeigte. Ebenso weil er es nicht einmal für notwendig hält, die Berichtsversion an mich zu unterschreiben.
– kommt mit Ideen, die nicht seinem Grundmuster entsprechen nicht klar und wenn dann die Leute versuchen diese doch auszuarbeiten, ist der Klient „fordernd“ und als nächstes dann vielleicht „aggressiv“
– er kann die Leute nicht dort abholen, wo sie stehen, sondern insistiert, bis die Leute auf seine Schiene gewechselt sind oder steckt sie dank seiner großen psychologischen Fachkenntnisse einfach in eine bestimmte Schublade.
– hat noch nie im Leben einen Bericht verfasst ! Rechtschreibung und Grammatik ungenügend, vom nicht nachvollziehbaren Inhalt und den Widersprüchen ganz zu schweigen.
– unfähig oder skrupellos : so einen Bericht einfach per Post an einen „angeschlagenen“ Klienten zu versenden. Wäre ich wirklich angeschlagen, wäre so ein Verhalten höchst gefährdend und aufs Gröbste fahrlässig.
– sollte er den Bericht nicht selbst verfasst haben (auch diesen Aspekt möchte ich nicht ganz ausschließen), stellt sich die Frage, wieso er trotzdem seinen Kontrollpflichten nicht nachgekommen ist – oder falls doch, wieso ihm diese groben Mängel nicht aufgefallen sind.
– Vertrauensverhältnis/Geheimhaltungspflicht : versucht mir in einem Telefonat eine niemals besprochene Geheimhaltungspflicht aufzunötigen. Denn ich hatte gegenüber der Arge auch den Fallmanager ins Gespräch gebracht (siehe Umzugskosten) und dies wurde mir als Bruch des Vertrauensverhältnisses vorgeworfen. Finde ich schon interessant, welche Blanko-Vollmachten diese Fallmanager haben oder sich einfach anmaßen. Denn es muss doch möglich sein, den Auftraggeber über den Fortgang zu informieren oder ihn direkt zu kontaktieren. vor allem, wenn die Arge der Geldgeber des externen Fallmanagers ist.

– sehr mangelhafte Lesefähigkeit : EDP oder Studio-Leitner – aber anscheinend Studio-Leiter verstanden, aber ohne zu fragen, was für ein Studio ich geleitet haben soll.
Was für ein Studio soll ich denn nach Ansicht des Fallmanagers geleitet habe ? Die Studios für über 18-jährige ? Als Hobby-Psychologe finde ich die unbewusste Assoziation des Fallmanagers irgendwie interessant. Kommen hier etwa seine unbewussten/unterdrückten Wünsche heraus ?
– der Fallmanager hat sich am 31.10.05 auf verabschiedet, weil er direkt zur Arge wechselt – aber ich soll mich in dringenden Fällen an die FM_Träger wenden. Einen direkten Ansprechpartner konnte oder wollte er nicht nennen. So dass der 31.10 eigentlich der letzte „Betreuungstag“ war. Denn das dringende Problem „Umzug“ war ja bekannt und wenn er seit Juni nichts bewegen konnte, was soll nun eine „Feuerwehr“ dann bewegen. Denn so dringend war das Problem dann offensichtlich nicht, sonst wäre es nicht offen geblieben.
– Unkenntnis von Computern : bereits das einfache einschalten der Rechtschreibkontrolle in der Textverarbeitung hätte einige Fehler aufgezeigt. Doch bei der Ausdrucksweise wäre sogar die Grammatikkontrolle verzweifelt und hätte sicher den bekannten Windows Schirm „bsod“ produziert (blue screen of death – steht für ein völliges Versagen des Betriebsystemes – da hilft nur ein Neustart, falls es nach so etwas überhaupt noch funktioniert).
– Gekrönt wird dies alles durch seinen Vorwurf von Geheimnisverrat/Vertrauensmissbrauch gegen mich (im letzten Telefonat), weil ich in einem Schreiben an die Arge (genauer eine Untätigkeitsbeschwerde) auch Informationen aus den Gesprächen mit dem Existenzgründungsberater/Fallmanager genannt habe. Für mich eine komische Dienstauffassung. Es wurde vorab KEINE Geheimhaltung vereinbart (auf die ich mich nie eingelassen hätte) und dann ist es interessant, dass der Auftraggeber nicht informiert werden soll. Wozu nun plötzlich so eine große Geheimhaltung ? Habe ich da etwas aufgedeckt, was besser unter den Teppich gekehrt worden wäre ?
Oder ist das nur der laienhafte Versuch einer Einschüchterung/Nötigung durch den Fallmanager ?
Auf jeden Fall übersteigt es bereits den Rahmen eines Laienschauspiel oder Dramas.

– Insgesamt kann ich ihm eine große berufliche Karriere prophezeien. Er ist windschnittig genug, zeigt kein eigenes Profil, hält sich überall bedeckt und kennt offensichtlich keine eigene Meinung, setzt sich nicht für seine „Untergebenen“ ein; kann alles aussitzen und die Betroffenen nicht nur locker in Grund und Boden reden, sondern auch die Argumente „tagesfrisch“ drehen wie er sie gerade braucht. Alles Vorraussetzungen für einen garantierten beruflichen Aufstieg.


Abschluss :
Ich bewerbe mich hiermit entweder als :

– Fallmanager
– im Schulungsbereich – Denn hier besteht offensichtlich größter Schulungsbedarf – sei es im Bereich Computer oder im Umgang mit Menschen statt Fällen.
– im Kontrollbereich/Revision/Qualitätssicherung – Denn die Fallmanager / Organisationen bedürfen offensichtlich einer größeren Kontrolle. Wobei ich für eine Mithilfe gerne zur Verfügung stehe. Aber für so eine Leistung sollte nicht nur das bereits bezahlte Geld zurückgefordert, sondern auch die Organisation gesperrt werden. Aber vor allem sollten entsprechende Schritte in die Wege geleitet werden, um Schadensersatz zu erhalten. Ich würde mich dann als Nebenkläger sicher anschließen.
– Existenzgründungsberater – Zielsetzung den Klienten NICHT in die Schuldenfalle zu führen, sondern realistische Konzepte auszuarbeiten. Ich gehe davon aus, dass mein Wissen die angedeuteten Wissensfragmente des verordneten Pseudo-Beraters problemlos übersteigt.

reger E-Mail Verkehr ???

15 Mails von mir (meistens unbeantwortet – letzte von Mitte Nov.), zu 4 von H. NName_FM1. E-Mail :
Betreff: AW: Jobangebot – Re: xxxFIRMA in Scotland
Datum: Mon, 25 Jul 2005 12:11:09 +0200
Von: „VName_FM NName_FM“ <VName_FM.NName_FM@webadresse.de>
An: „Bruno Schillinger“ <meine.mailadresse@webadresse.de>Hallo Herr Schillinger,Ein paar Antworten meinerseits:

Für eine individuelle Anfrage bei der Arge bräuchte ich eine konkretere Auflistung Ihrer bevorstehender Kosten.

Im Moment ist es so, dass die Arge für Umzugskosten im Inland die Kosten übernimmt. Höhe ist im Einzelfall zu klären.
Bezüglich Ihrer Leerhaltekosten der alten Wohnung und Einlagerung Ihrer Möbel glaube ich nicht, dass die Arge hierfür Kosten übernimmt. Vielleicht wäre eine Untervermietung (möbiliert) sinnvoll.

Bezüglich Bewerbungskosten gelten als Richtschnur 5 EUR pro Bewerbung mit Nachweis durch Anschreiben und max. 150 EUR pro Jahr. Bei Online würden ich die Online-Anschreiben analog werten, wenn Sie diese irgendwie nachweisen und sammeln können.

Bezüglich der verkürzten Mietzahlungen empfehle ich Ihnen Nachweise für aktive Wohnungssuche zu sammeln, und ca. 1 Monat vor Eintritt der Kürzung der Leistungsabteilung als Ihr Bemühen vorzulegen, um die Kürzung zu vermeiden. Bei Ablehung ist u.U. ein Widerspruch einzulegen. Wie die Arge verfahren wird, ist noch offen.

Als Zuschuss für die Arbeitsaufnahme kann der Arbeitgeber ca. 500EUR x 6 = 3000 EUR Monate als Eingliederungszuschuss beantragen. Bezüglich ausländischem Arbeitgeber müsste ich erst noch nachfragen, vermute aber ähnliches.

Zur Anlage : Die Kopie von XYZ konnte ich nicht abrufen, wurde vom Server gelöscht.

Ich hoffe, die Information helfen Ihnen weiter.

Gruße und viel Erfolg
VName_FM NName_FM

2. E-Mail :
Betreff: AW: Terminanfrage
Datum Fri, 8 Jul 2005 14:39:13 +0200
Von: „VName_FM NName_FM“ <VName_FM.NName_FM@webadresse.de>
An: „Bruno Schillinger“ <meine.mailadresse@webadresse.de>

Hallo Herr Schillinger,

mein Englisch ist nicht so gut, um die exakte Formulierung im Lebenslauf zu bewerten.

Wegen Ihrer website würde ich sie auf die Interssentenliste der von der ARGE beauftragten Beratungsfirma zu Selbständigkeit nehmen, wenn sie damit einverstanden sind.
Bitte Rückmeldung

Gruß
VName_FM NName_FM

3. E-Mail :
Betreff: AW: Abwesenheit im August – Überraschungsanruf
Datum: Tue, 19 Jul 2005 08:27:01 +0200
Von: „VName_FM NName_FM“ <VName_FM.NName_FM@webadresse.de>
An: „Bruno Schillinger“ <meine.mailadresse@webadresse.de>

Hallo Herr Schillinger,

Reise ist kein Problem. Wünsche Ihnen guten Erfolg auf der Insel.
Grüße
VName_FM NName_FM

4. E-Mail :
Betreff: AW: Rückfrage zu Selbstständigkeit [Fwd: Rückfrage [Fwd: zurück aus UK – Re:AW: Jobangebot – Re: FirmaXY in Scotland]]
Datum: Mon, 24 Oct 2005 14:02:02 +0200
Von: „VName_FM NName_FM“ <VName_FM.NName_FM@webadresse.de>
An: „Bruno Schillinger“ <meine.mailadresse@webadresse.de>

Sehr geehrter Herr Schillinger,

1. bezüglich der Bewerbungskosten habe ich leider eine schlechte Nachricht. Die Arge übernimmt keine Internet-Bewerbungen, auch wenn sie nachgewiesen sind.

2. Hr. I_Berater hat mir mitgeteilt, dass sie einen Termin haben. Ich hoffe, er kann Ihnen weiter helfen.

Gruß
B. NName_FM

Und hier meine Mail #15 – auf die niemand reagierte – obwohl der Betreuungsvertrag noch bis zum 21.12.05 laufen sollte.

Betreff: Umzugskosten für eine mögliche Stelle – Re: AW: Rückfrage zu Selbstständigkeit [Fwd: Rückfrage [Fwd: zurück aus UK – Re:AW: Jobangebot – Re: xxxxxx in Scotland]]
Datum: Wed, 16 Nov 2005 20:29:10 +0100
Von: Bruno Schillinger <meine.mailadresse@webadresse.de>
An: „VName_FM NName_FM“ <VName_FM.NName_FM@webadresse.de>

Einwurf am Schluß : Informationen von dieser Woche, die alles andere sparen könnten

Sehr geehrter Herr Nname_FM.

ich bin erst seit heute wieder online, weil mein PC nicht mehr startete.

Dafür konnte ich mir wenigstens alles sortieren.

Es stellen sich die Fragen nach :

– Wohnungssuche
– Nebenjob
– normale Stelle
– Selbstständigkeit
– Wechsel zur Arge

Die kurzfristige Selbstständigkeit ist leider letzten Montag geplatzt, weil der Hersteller mit einem anderen Unternehmen einen Exklusivvertrag hat, diese Information aber zurückhielt. Dies wusste auch der Händler nicht, der mich als lokalen Berater angegeben hatte. Hätte dies geklappt, hätte ich in den nächsten 2 Jahren einen Rohgewinn von ca. 18.000,- an Programmen gehabt, plus Schulungseinnahmen. Aber vielleicht klappt es nächstes Mal. Zumindest kann ich es evtl. für die Bewerbung auf eine gehobene Stelle verwenden.

Ein normales Stellenangebot habe ich unten angehängt. Diese Woche gab es ca. 300 Angebote für „German speaker“. Auch wieder einige in Deutschland (hier Frankfurt). Dabei ist die Frage nach den Umzugskosten ausschlaggebend. Und die soll ja nur als Einzelfallentscheidung möglich sein. Nur kann ich nicht warten, bis die Anträge bei der Arge nach Monaten wieder auftauchen oder deren Existenz einfach geleugnet wird. Deshalb sollte es doch möglich sein, eine verbindliche Auskunft zu geben. Oder läuft es ganz einfach darauf hinaus „Sie haben den Vertrag ja schon unterschieben, haben also Arbeit und damit ist die Arge nicht mehr zuständig.“ ?
Aber ich habe den Eindruck, dass so viele Bewerbungsaktivitäten entweder ungewohnt, nicht eingeplant sind oder nicht gewünscht werden. Ich befürchte auch, dass Sie mit meiner Bewerbungstour durch Groß Britannien, die ich über den Kontodispositionskredit finanziert habe, nichts anfangen können. Die Kontakte und Adressen muß ich bis spätestens Ende Dezember nutzen, da sie sonst wertlos werden. Ich habe auch eine Möglichkeit bekommen, alle Call Center des Landes zu kontaktieren und mich dort via Massen-Email zu bewerben. Nur wenn ich das tue, dann muß ich schnell zusagen können und das kann ich erst, wenn die Wohnungsprobleme gelöst sind.

Einen Nebenjob habe ich noch nicht gefunden. Wobei ich eine Möglichkeit bei der Arge gefunden hätte. Dort könnte ich die Wohnungsgesellschaften ansprechen und freiwerdende Wohnungen und Wohnungssuchende koordinieren.

Bei der Wohnungssuche bitte ich um Bestätigung, dass für einen Umzug 3 Angebote von Umzugsfirmen ausreichen werden. Wobei ich keine Angebote erhalten habe, weil diese erst geschrieben werden, wenn auch die Zieladresse feststeht. Wobei die Umzugsunternehmen mit solchen pro forma Anfragen anscheinend überhäuft werden. Und daher ebenso wenig Interesse an ALG-II Empfängern haben, wie Immobilienmakler. Hier bitte ich um Bestätigung Ihres Ratschlages, dass ich dem Vermieter vorschlagen soll „keine Miete mehr, oder Vertragsauflösung“.

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass wenig Interesse an einer Stellenvermittlung besteht. Sondern es eher auf eine Ruhigstellung ankommt. Wobei mir die mehrfache Fragerei nach meinem Gesundheitszustand aufgefallen ist. Auch bei einem Gespräch wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass evtl. die Schiene „komischer Typ“ gefahren werden soll.
Darauf deutet auch die Tatsache hin, dass Sie mir einen Ablauf viermal durchgegeben haben. Deshalb gleich zur Vorsorge : das einzige was mir fehlt ist eine Stelle – ich stehe weder unter Alkohol noch anderen Drogen. Und meine Energie wird leider durch die Klärungsversuche und Nacharbeit verschwendet.

Sie haben das Wort „Wohnungssicherung“ erwähnt. Was steckt hier genau dahinter ?
Zahlen kann ich folgende vorlegen :
– Renovierung (tapezieren, streichen, 2 Türrahmen, Balkontür-fenster, 2
Lüftungsgitter lackieren, Boden reinigen, defekte Scheibe austauschen).
Dies wurde 2004 auf ca. 1.500,- geschätzt. Ich hatte einen Maler um eine
Besichtigung gebeten und er nannte diesen Preis.
– Umzugskosten : diese sind offen. Ein Leih-Lkw soll für die Tour bis UK
ca. 2000,- kosten, zzgl. Sprit, Autobahngebühren und Fähre. Da ich
selbst nicht tragen kann, muß hier Hilfe kommen. Kosten ?
– doppelte Wohnungsmiete : Ich kann mir von dem Gehalt im Call Center
(Einstiegsposition) keine 2 Wohnungen finanzieren. Es reicht gerade aus,
um in UK über die Runden zu kommen. Besonders da man dort auf ein Auto
angewiesen ist, bzw. es sogar in einigen Stellenausschreibungen als
zwingend vorausgesetzt wird. NCR inseriert öfters und deren
Niederlassung ist nur über die Autobahn erreichbar.
Leider wartet kein Unternehmen mit der Einstellung, bis ich die Wohnung aufgegeben habe und dann kommen kann. Ideal wäre es, wenn man die Möbel für 1 Jahr einlagern könnte (z.B. Spedition Flamm ca. 90,- monatlich) und ich die Wohnung gleichzeitig kündige und mit der Vermieterin über eine verkürzte Kündigungszeit spreche. die von Ihnen angesprochene Untervermietung kommt nicht in Frage, da ich zuerst renovieren müsste.
Dies scheitert aber daran, dass ich in dieser 1-Zimmer Wohnung keine räumliche Ausweichmöglichkeit habe und ein Teilversuch (Decke streichen) an Atemnot gescheitert ist. Ich habe dann fast 1 Woche im Auto übernachtet, bis alles ausgedampft war.
– Problem : Da es auch dort eine Probezeit gibt, stehe ich natürlich vor dem Problem, was passiert, wenn ich entlassen werde. Dies gilt natürlich auch für eine Stelle außerhalb des Landkreises. Daher würde ich folgenden Weg nehmen :
– sofortiger Stellenantritt (wie üblich)
– Kündigung der Wohnung und Einlagerung meiner Sachen bei einer Spedition (für 1 Jahr)
– nach 2-3 Monaten Renovierung der Wohnung (dann ist absehbar, wie es mit der Probezeit aussieht)
– Umzugskosten : hier informiere ich mich gerade über einen gebrauchten Anhänger, den ich dann vor Ort „entsorge“ und die Rückführung spare – ca. 1.000,- als Pauschale für Fahrt, Anhänger, Fähre
– plus ein Umzugsunternehmen um alles in die Lagerhalle zu schaffen.
– dann wird die Vermieterin sich von der sauber renovierten Wohnung überzeugen lassen und vielleicht sogar früher auflösen. Denn Sie hatte ja auch Zeit, die Wohnung anzubieten. Ich komme dann grob geschätzt auf die Summen von :
– 1080,- Einlagerung
– 3 bis 6 Wohnungsmieten
– 1500,- Renovierung
– 1000,- für Umzug in andere Stadt
– ??? Umzugsunternehmen für Transport in Lagerhalle

Und es sollte doch möglich sein, dass die Arge nun zumindest jetzt sagt „übernehmen wir generell nicht“, dann kann ich mir die ganzen Bewerbungskosten sparen oder aber „das und das ist möglich“.
Ich bin im Moment noch einigermaßen EDV fit, habe zwar keine Spezialistenkenntnisse mehr und auch die Praxis fehlt, aber es reicht immer noch für einen Einstieg.

– Zusätzliche Ernährung : Hier haben Sie gesagt, dass es pauschal nur einen festen Betrag gibt. Inzwischen habe ich nachgeforscht, denn eine einzige Pauschale bei 3 Erkrankungen war zumindest für mich unrealistisch. Und es sieht so aus, als würde Ihre Information nicht stimmen.

Sie hatten einen Wechsel zur Arge angesprochen. Auch weil ich „vertrauliche“ Gesprächsinformationen weitergegeben haben soll. Nun, in meinem Widerspruch zum letzten Bescheid musste ich sie wieder erwähnen. Ebenso bin ich in Gesprächen mit Dritten, die auch einen Informationsbedarf haben. Auch kann ich die Vertraulichkeit nicht nachvollziehen, da für mich die Arge die Aufsichtsbehörde darstellt und auch unklar ist, wieso es z.B. solange gedauert hat, bis sie Antwort von dort bekommen haben.
Aber da die Arge im rechtsfreien Raum zu schweben scheint, ist eine externe Prüfung anscheineinend unmöglich. Dies stellte sich schon bei den verschwundenen Anträgen heraus. Dort wurde ich von der Hotline nur auf die Untätigkeitsbeschwerde hingewiesen. Das Regionalbüro in Stuttgart hat auf ein Krisen Team verwiesen, dass es bei jeder Arge gibt. Doch davon war vor Ort nichts bekannt. Und alle hatten gemein, dass bei Beschwerden der Geschäftsführer der jeweiligen Arge zuständig ist. Nur würden Sie sich bei schlechten hygienischen Verhältnissen in einem Lokal nur beim Koch beschweren oder doch den Wirtschaftskontrolldienst einschalten ?

Daher kann ich die nachträglich gewünschte Vertraulichkeit nicht garantieren. Denn für mich stellt es sich so dar, als hätte die Arge oder deren Beauftragte den Stellenantritt im Sept./Okt. vermasselt. Ihr Plan, über einen Nebenjob zuerst den Wegfall der 40,- für die Miete zu kompensieren, dann eine feste Stelle zu bekommen und mich dann hochzuarbeiten, bleibt für mich unrealistisch. Denn so viele Stellen gibt es im Bereich Freiburg sicher nicht. Die Umzugskosten sind ungeklärt oder fällt diese Frage sowieso weg, wenn ich einen Job habe?
Vor allem finde ich den Abzug der 40,- € bei den Mietkosten als ungerecht. Entweder komme ich in die Schuldenfalle, weil dieses Geld wegfällt oder weil ich den Umzug mit allen Kosten selbst finanzieren soll. Und das kann es doch nicht sein. Aber der Umweg über „mangelndes Bemühen“ ist logisch, denn dann liegt der schwarze Peter bei mir und es gibt keine Chance für eine Klage. Und da es nur widersprüchliche Informationen gibt (Arge : keine Umzugskosten, evtl. Leih Lkw – Sie : 3 Angebote einholen und dann ist es Sache der Arge) und nur mündlich, vergeudet man Zeit und Geld diese unbestimmten Vorgaben zu erfüllen. Gut, Ihr Rat, einfach die Zypresse/Schnapp durchzutelefonieren und diese Listen dann der Verwaltung vorzulegen, um mein Bemühen nachzuweisen, ist verwaltungstechnisch nachvollziehbar. Nur ist es natürlich ein Unikum, dass ich jetzt nach einer anderen Wohnung suche, dafür Zeit und Geld aufwende, und sollte ich irgendwann eine finden, mir die Verwaltung sagt „Sie dürfen in der alten Wohnung bleiben“.
Deshalb meine Frage : Wo ist die Toleranzgrenze für die Miete ? Sie haben gesagt, dass ich da an der oberen Grenze liege. Also scheint es doch Variablen zu geben. Nur wieso gibt es nicht die Möglichkeit, hier eine feste Aussage zu treffen ? Statt alles im Ungewissen zu belassen.

Wie wäre es mit einem Job in der Wohnungsverteilung ? Das wäre doch ein idealer 3 Euro Job. Ich könnte eine Datenbank mit den Makler aufbauen und dort die passenden Wohnungen sammeln und gezielt anbieten. Damit sparen sich ALG-2 Empfänger Telefonkosten und man hat vielleicht auch Wohnungen zur Auswahl.

Allgemein : Leider schwenkt das Interesse an der Presse im Moment um. Dort ist mehr der „Parasitennachweis“ gefragt, wie Fehler in Hartz-4.

Einwurf :
Ich habe diese Woche eine Basisinformation bekommen. Anscheinend zielt das Interesse nur darauf, Leute in irgendeine Arbeit zu bekommen, ohne selbst viel Geld zu investieren. Knackpunkt ist der Beginn der Arbeitsaufnahme. Und sollte ich einer Firma zugesagt haben, dann bin ich damit in Arbeit und die Arge ist damit nicht mehr zuständig. Sollte dieser Rückschluss zutreffen, bitte ich um Nachricht. Damit kann ich mir dann die unnötige Arbeit, Geldverschwendung und Fragerei sparen. Und auch einen schlechten Ruf bei den head huntern zu bekommen, weil ich keine definitive Aussage machen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Bruno Schillinger


5 Antworten to “1. Stellensabotage Fallmanagerbericht”

  1. ‘ICH NENNE DAS MORD! UND SIE?’ Projekt Buch « 5jahrehartz4 Blog Says:

    […] Computerkonzern, Vollzeit, unbefristet – die ARGE Breisgau-Hochschwarzwald verhinderte “ [Fallmanagerbericht], weitere Stellen wurden verhindert – Aufklärung, Beratung, KEINE – andere Behörden […]

  2. DIE LÜGEN… « 5jahrehartz4 Blog Says:

    […] seine mehrfach erfolgreiche Arbeitssuche? Arbeitsplätze sabotiert von der ARGE und bestätigt [Fallmanagerbericht] Diese Frage wurde bis heute […]

  3. Jan Says:

    Meine Güte, was bist du für eine Wurst…!!! Du lebst echt in deiner eigenen Welt! Statt den ganzen Scheiss hier aufzuziehen, solltest du dich lieber mal nach Arbeit umsehen. Und Leute, die die gesamte Verantwortung für ihr Schicksal auf andere abwälzen wollen, kann ich ja ganz besonders leiden. Steh auf, und tritt dir selber in den Arsch. Es ist nicht die Aufgabe irgendwelcher Ämter irgendwelche Sachen für dich zu erledigen. Als hätte dich jemand angekettet und davon abgehalten, einen neuen Job anzunehmen. Wieso sollte der Staat für irgendwelchen Umzugskosten gerade stehen?!? Dennoch viel Glück in deinem Leben und such die Fehler lieber mal bei dir selber!

  4. Nusshacker Says:

    @ Jan

    Du warst wohl noch nie arbeitslos seit es Hartz IV gibt, oder?

    „Als hätte dich jemand angekettet und davon abgehalten, einen neuen Job anzunehmen.“

    Ich glaube, sein Problem besteht nicht darin, einen Job anzunehmen, sondern eher darin einen geeigneten Job zu finden, bzw. eine Zusage auf seine Bewerbungen zu erhalten oder selber zusagen zu können und vor allem darin, keine kompetente Hilfe von der Arge zu bekommen.

    Die Arge hat nicht für jeden die richtigen Maßnahmen parat. Schon bei der Beantragung von Hartz IV gibt es auf dem Formular nur die Möglichkeit, „arbeitsfähig“ oder „nicht arbeitsfähig“ zu sein. Es gibt aber eben auch Menschen, die nicht so schwer beeinträchtigt sind, dass sie gar nicht arbeiten können, die aber dennoch auch nicht jede Tätigkeit ausüben können, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder wegen mangelnder Fachkenntnis oder wegen des Alters oder des Wohnorts oder warum auch immer. Für solche Menschen ist die Auswahl an machbaren Jobs nicht unbedingt groß und da die Arge in ihren Regularien nicht sehr flexibel ist, gibt es gerade in diesen Fällen wenig sinnvolle Maßnahmen oder Hilfen von der Arge, denn die meisten Arbeitgeber verlangen ein hohes Maß an Flexibilität, was solche Menschen oft nicht bieten können. Das ist aber auch ein Problem im System und liegt nicht nur an mangelnder Kenntnis seitens der Arge-Mitarbeiter. Die Beamten, die dort arbeiten, müssen sich natürlich an ihre Vorgaben halten und erscheinen deshalb dem Hilfesuchenden gegenüber oft sehr unflexibel. Durch viele der unflexiblen Regelungen, welche auch Grundrechte einschränken, wie das Recht auf Freizügigkeit, kann man sich schon „angekettet“ fühlen. Da müsste man aber vor allem die entsprechenden Gesetze und Regelungen ändern, damit sich am Verhalten der Arge-Mitarbeiter etwas ändert (auch eine bessere Qualifikation für Arge-Mitarbeiter könnte man ja per Gesetz vorschreiben). So ist das nunmal mit Gesetzen und Beamten.

    „Wieso sollte der Staat für irgendwelchen Umzugskosten gerade stehen?!?“

    Man kann nicht einfach so umziehen oder seinen Wohnort kurzfristig verlassen (zum Beispiel für ein Bewerbungsgespräch außerhalb des Wohnorts), wenn man Hartz-IV-Empfänger ist, ohne das mit der Arge abzusprechen, von den Kosten mal abgesehen. Wenn man dann niemanden erreicht oder die Arge nicht einverstanden ist, dann ist das schon blöd. Ein Umzug könnte aber vielleicht helfen, dauerhaft einen Job zu bekommen und dann könnte der Staat auf lange Sicht gesehen auch Geld sparen, wenn er den Umzug bezahlt, wenn die Alternative dazu wäre, dass der Betroffene sonst noch ein paar Jahre arbeitslos bleibt, was wahrscheinlich teurer ist für den Staat. Es ist manchmal kaum nachvollziehbar für welche sinnlosen Maßnahmen die Arge Geld ausgibt und welche anderen eventuell sinnvollen Maßnahmen aus Kostengründen oder Unverständnis abgelehnt werden.

    „Und Leute, die die gesamte Verantwortung für ihr Schicksal auf andere abwälzen wollen, kann ich ja ganz besonders leiden.“

    Du magst dich wohl selbst nicht besonders? Vielleicht ist es dir auch nicht bewusst, aber du würdest dich doch kaum so aufregen, wenn du nicht dein eigenes Schicksal durch den Autoren oder das, was er geschrieben hat, bedroht sehen würdest. Möglicherweise beeinflusst durch die Panikmache vor dem gemeinen Arbeitslosen, seitens diverser Politiker oder Medien?

    @ ALLE

    Anstatt den gepimpten Statistiken der Bundesagentur für Arbeit und der Stimmungsmache mancher Medien und Politiker zu glauben und gemeinsam mit denen auf den bösen, bösen Arbeitslosen herumzuhacken, die die ehrlichen, arbeitenden Deutschen nur ausbeuten wollen, um nichts tun zu müssen, sollten sich alle lieber um die Arbeit und die Arbeitsbedingungen kümmern. Das hilft Arbeitenden und Arbeitslosen.

    Wenn man nun die Menschen, die unter wiedrigen Bedingungen arbeiten müssen, um gerade so um die Runden zu kommen gegen die Arbeitslosen auspielt, ist doch keinem von beiden geholfen. Aber wenigstens hat man einen Sündenbock und kann davon ablenken, dass man mit dem eigentlichen Problem, nämlich den Arbeitsbedingungen, nicht umgehen kann. Denn da müsste man sich ja auch mit dem Wirtschaftssystem auseinandersetzen, welches vor allem auf Wachstum und Konsum ausgerichtet ist und nicht auf das Wohl der Menschheit.

    Bei Zeitarbeitsfirmen fliegt man schnell mal raus, wenn die gerade keinen Bedarf haben oder man bekommt solange kein Geld. In anderen Bereichen werden Menschen körperlich oder auch psychisch (Stress, Mobbing, Leistungsdruck) so stark beansprucht, dass sie krank werden und gar nicht mehr arbeiten können, dann gibt es auch Jobs, die so schlecht bezahlt werden, dass man davon nicht leben kann. Und vor allem haben unterschiedliche Menschen auch unterschiedliche Fähigkeiten oder Einschränkungen also kann auch nicht jeder jeden Job machen und wenn die Auswahl an Jobs nicht groß ist, bleibt denen auch oft nur noch Hartz IV.

    Das Problem sind nicht die Arbeitslosigkeit oder die Arbeitslosen, sondern das, was vor der Arbeitslosigkeit war und das war meistens Arbeit oder aber Ausbildung, Studium, Schule, Erziehung, Krankheit, Unfall, usw. und vor allem auch die Politik, die so miese Arbeitsbedingungen erst möglich gemacht hat.

    @ Bruno Schillinger

    Ich kann ihre Frustration und ihren Ärger über die Arge in vielen Punkten gut nachvollziehen. Und mich beruhigt es auch etwas, zu wissen, dass ich nicht der einzige bin, der solche Probleme mit der Arge hat, auch wenn ich das nicht so radikal sehe, wie Sie. Allerdings wissen die meisten Menschen nur das, was sie so aus den Medien hören und können wahrscheinlich vieles nicht nachvollziehen, was für Hartz-IV-Empfänger leider (!) Alltag ist. Wenn Sie also Menschen dazu bewegen möchten, Ihnen zu helfen oder sich generell der Problematik anzunehmen, wäre es wahrscheinlich hilfreich etwas allgemeiner über die Probleme mit Hartz IV zu schreiben, auch um klar zu machen, dass Sie kein Einzelfall sind. Ich glaube kaum, dass viele Politiker bereit sind, sich um so einen Einzelfall zu kümmern und es ist ja auch eher deren Aufgabe, sich um die Allgemeinheit zu kümmern. Sie könnten ja versuchen, andere zu finden, die ähnliche Probleme haben und gemeinsam sicher mehr erreichen. Sie könnten zum Beispiel eine Petition beim Bundestag einreichen und über das Internet Menschen dazu animieren, ihre Petition zu unterzeichnen oder die Menschen dazu aufrufen, ähnliche Dokumente an Wikileaks zu übermitteln oder was auch immer. Eventuell würde ich Sie dabei auch unterstützen. Wenn Sie sich so stark mit Ihrem individuellen Fall und sich selbst beschäftigen, wirkt das auf manche Menschen eben so, als würden Sie in Ihrer eigenen Welt leben. Prinzipiell finde ich es jedenfalls gut und mutig, dass Sie damit an die Öffentlichkeit gehen, befürchte nur, dass Ihnen das in dieser Form nicht viel nützen wird (und anderen eben auch nicht). Das ist traurig aber die meisten Menschen wollen informiert oder unterhalten werden und sich nicht das Leiden eines Einzelnen anhören, den sie gar nicht kennen. Auch für die Jobsuche ist das unter Umständen kontraproduktiv, denn viele (potentielle) Arbeitgeber haben inzwischen auch Internet. Ich wünsch Ihnen jedenfalls alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg!

  5. Wie alles begann « 5jahrehartz4 Blog Says:

    […] Sie bitte mit 1. Stellensabotage/Fallmanagerbericht [link]. Damit begann alles – darin bestätigt die ARGE im eigenen Bericht, dass sie die […]

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