Misshandlung mit Hartz IV

Die Quälerei der ARGE geht weiter. Obwohl Bruno Schillinger bereits Mitte Februar den Folgeantrag (ab 1. Juni) stellte, schaffte die ARGE Breisgau-Hochschwarzwald es erst am 31.Mai. die Fortzahlung zu bewilligen. Erbetene und geforderte Rückrufe fanden wochenlang nicht statt. Die ARGE wusste das die Bewilligung früh erfolgen muss, um den Neuantrag für eine Hilfe beim Sozialamt (Landratsamt) zu stellen. Am 12 Mai wurde beim Sozialamt und der ARGE Antrag auf Soforthilfe gestellt. Beide Behörden blieben untergetaucht. Der Diabetiker hatte wieder nur Nudeln zu Ernährung, keine Diabetesteststreifen, keine Stechhilfen. Weitere Folgen dieser vorsätzlichen Verzögerung sind der Zwangsabbruch von medizinischen Behandlungen, mangels Helfer.

Dies ist nun der zweite Versuch der ARGE ihr Opfer loszuwerden. Bereits 2009 hatte man ihm Essen, Diabetesmedikamente verweigert und einen Nierenschaden verursacht. Dieselben Personen von ARGE Geschäftsführerin Manser über Sozialdezernentin Münzer bis zu Landrätin Störr-Ritter (CDU) haben erneut die notwendige Soforthilfe, Beratung (SGB §14), ja sogar die Kommunikation verweigert. Wir sind gespannt, welche Lüge dieses Mal dem Regierungspräsidenten Würtenberger (CDU) als Leiter der Aufsichtsbehörde aufgetischt wird. Im ersten Fall wurde behauptet ‚es lag kein Antrag vor‚. Eine glatte Lüge! Herr Würtenberger war über die Hilfeaufrufe informiert und hatte auch die Kopie eines Antrages. Bis heute keine Aufklärung – man wartet seit Monaten auf die zugesagte Antwort von Manser/Münzer – oder wartet man auf den Tod eines Menschen um die Akte zu schließen und die Beamtenkollegen zu schützen?

Anm. am 25.Mai wurde Bruno Schillinger vom Regierungspräsidium der Rückruf und Hilfe für den gleichen Tag zugesagt – heute ist der 02.Juni und wir warten weiter. Die Behindertenbeauftragte der Grünen (BW)  wurde über die Verweigerung der UN Behindertenrechtskonvention informiert, doch ‚wir fühlen uns nicht zuständig‚. Wird Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) sich für solche Misshandlungen durch Landesbehörden zuständig fühlen? Allen Beteiligten ist bekannt dass Bruno Schillinger wegen der Hauterkrankung maximal 30 Minuten ins Tageslicht darf – falls er Lichtschutz 50+ hat der ihm verweigert wird.
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