InterviewMordMitHartzIV

MORD MIT HARTZ IV

‚Ich wollte nur arbeiten!‘

Nun kämpft er um sein Überleben – gegen Politik und Bürokratie! Wann wird dieser Wahnsinn gestoppt? Wann aufgeklärt?

Foto: DigiSourceGaelic

Von Kate Nelson (Edinburgh/March Feb. 07th 2011)

Mehrfache Arbeitsverhinderung; keine Beratung; versuchte Nötigung; Verweigerung von Hartz IV, kein Essen, keine Diabetesbehandlung; Folgeschäden an Augen, Nieren (irreparabel); versuchte Entmündigung; Verweigerung Soforthilfe; belügen des Bundestages, Regierungspräsidiums; uvm. durch ARGE Breisgau-Hochschwarzwald und Sozialamt.

KN: Herr Schillinger, Sie haben nicht ausreichend Essen, medizinische Versorgung fehlt, dürfen durch ihre Hauterkrankung nicht ins Tageslicht, sind damit in der Wohnung gefangen, können seit den Misshandlungen durch die Behörden nicht mehr selbst lesen, ihre Augen und Nieren sind irreparabel geschädigt worden. Welche Hilfe und Aufklärung wurde ihnen von den angesprochenen Behörden konkret angeboten?

Bruno Schillinger: Keine, hier kam nicht einmal ein Anruf an! Ich bin immer noch denselben Behörden ausgeliefert, die dies alles verursacht haben. Sie verweigern nicht nur die Beratung sondern jede mögliche Kommunikation. Zugesagte Rückrufe erfolgten nie, gleichzeitig wird damit geprahlt dass man mir Briefe zustellen ließ.

KN: Moment, Sie können z.Zt. nicht selbst lesen und das wissen diese Personen seit Sept. 2009, als Sie nach ihrer Lebensrettung vor diesen Behörden dort vorstellig waren und erneut ohne Hilfe, Beratung weggeschickt wurden. Welche Hilfe leisteten die anderen Behörden, Politiker, Ministerien? Man hat Sie sicher sofort unterstützt, oder?

BS: Auch hier dasselbe, keine Hilfe, keine Beratung oder Rückruf. Man nutzt meine Gesundheitsprobleme vorsätzlich gegen mich aus. Die Kommunikation findet nur Behördenintern, unter Ausschluss von mir statt. Dabei habe ich die Behörden der Lügen überführt – sogar gegenüber dem Bundestag. Unklar ist, wieso keine Aufsichtsbehörde, kein Politiker direkt bei mir nachfragt und einseitige Informationen bevorzugt?

KN: Am 04/02/2011 gab es ein Gespräch in der ARGE Breisgau-Hochschwarzwald – ohne Sie – welche Ergebnisse brachte es?

BS: Das übliche, also nichts. Die ARGE Geschäftsführerin warf mir fehlende Mitwirkung vor. Dabei unterschlug sie wieder, dass meine erfolgreiche Arbeitssuche mehrfach durch die ARGE sabotiert wurde. Wie kann ich besser mitwirken wie Arbeitsplätze zu bekommen? Ich wurde zum 1. Apr. 05 arbeitslos, Zeitvertrag endete, Niederlassung schloss, hatte zum 1. Aug. 05 wieder einen Arbeitsplatz, IT, Vollzeit, unbefristet – verhindert von der ARGE (Anm. 1. Fallmanagerbericht Dec. 2005 ‚Eine Vermittlung nach xxx konnte wegen fehlender Umzugskostenerklärung der Arge nicht erfolgen‘).

KN: Die Vorgänge gegen Sie werden Mord genannt, wieso? Noch leben Sie.

BS: Stimmt, noch lebe ich und ich hoffe dass es so bleibt. Mord? Dazu möchte ich die Leser fragen: ‚Wie nennen Sie selbst jene Personen, die Menschen das notwendige Essen, Diabetesbehandlung verweigern, sie stundenlang warten lassen, im vollen Wissen um fehlendes Essen, Medikamente, bis zum Notarzteinsatz?“

KN: Wir haben recherchiert und sind dabei auf eine interessante Gemeinsamkeit gestoßen. Alle Personen die Hilfe, Kommunikation verweigern, vom Politiker/ARGE Mitarbeiter der Sie illegal verhaften und aussetzen ließ, über Landratsamt, Regierungspräsidium, BA Vorstand, bis in die Politik, usw. haben eine Gemeinsamkeit. Für uns ein Politikskandal, der durch ihren Tod offenbar verhindert werden soll. Kein Schillinger = keine offene Akte = kein Skandal. Die perfekte Endlösung! Daher keine Beratung, keine Hilfe, keine med. Behandlung, usw. Sie sind ein politisch Verfolgter!

BS: Das ist sehr interessant und erklärt vieles. Wir haben immer wieder Verbindungen gesucht, wieso unsere Fragen ignoriert, Hilfe, Kommunikation so massiv verweigert werden. Ich hatte mich immer wieder gefragt, wieso z.B. ein CDU Abgeordneter schweigt, die Hilfe verweigert. Er ist kirchlich und auch für KZ Opfer sehr engagiert und schweigt trotzdem zu den ganzen Misshandlungen.

KN: Welche Möglichkeiten zu überleben haben Sie noch?

BS: Nach ihren Informationen sollte ich vermutlich Asyl suchen. Außer der Flucht, sehe ich nur zwei Möglichkeiten. Entweder leise verrecken, warten bis Telefon, Strom abgeschaltet wurden, das Essen ausgeht und das Ende da ist. Oder ich breche auf, ziehe mir schwerste Hautverbrennungen, Hautkrebs zu und versuche irgendwie in die beteiligten Behörden, Parteibüros zu kommen. Immerhin eine Chance! Vielleicht traut sich dann eine dieser Personen mir ins Gesicht zu sagen ‚Herr Schillinger, wir verweigern die Beratung, Hilfe, wir lassen Sie verrecken‘. Als ich am 26/10/2009 Hilfe suchte, versteckte sich die ganze Amtsleitung. Die Direktorin ließ mich stundenlang warten, wissend um fehlendes Essen, Diabetesmedikamente. Erst als der Notarzt mich ins Krankenhaus brachte, traute sie sich und ließ sie mir ein Hausverbot übergeben.

KN: Sie wollen also tatsächlich die Behörden und Politiker besuchen, die Sie zum Tode verurteilt haben?

BS: Ich möchte nicht, ich muss! Diese Machenschaften müssen gestoppt und öffentlich gemacht werden! Ich möchte weiter leben und wieder arbeiten! Auch bin ich nicht der Einzige dem so übel mitgespielt wird.

K N: Was wünschen Sie sich? Welche Forderungen stellen Sie?

BS: Stoppen Sie diesen Mord! Sichern Sie Essen, medizinische Versorgung, Strom, Telefon! Ich möchte nicht weiter von denselben Personen abhängig sein, die meine Arbeitsplätze sabotiert, die Beratung verweigert und meine Gesundheit geschädigt haben. Klären Sie alle, wirklich alle Vorgänge in allen beteiligten Behörden öffentlich auf! Gestehen Sie mir endlich wieder Grundgesetz und Menschenrechte zu!

KN: Herr Schillinger, danke für dieses Telefonat. Wir wünschen, dass Sie überleben!

Hilfsangebote, Begleitung zu den beteiligten Personen, Kontakt zu Bruno Schillinger:

T 07665 930 450

F 07665 930 451

https://5jahrehartz4.wordpress.com

http://www.kassensturz-jetzt.de

bruno.schillinger@hotmail.com

Bachstrasse 1

79232 March

Grundgesetz „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“ – „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Europäische Konvention der MenschenrechteNiemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.‚, ‚Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person‘.

SGB I § 14 Beratung

Jeder hat Anspruch auf Beratung über seine Rechte und Pflichten nach diesem Gesetzbuch. Zuständig für die Beratung sind die Leistungsträger, denen gegenüber die Rechte geltend zu machen oder die Pflichten zu erfüllen sind.

SGB § 65 Grenzen der Mitwirkung

(1) Die Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit

1. ihre Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Sozialleistung oder ihrer Erstattung steht oder

2. ihre Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann oder

3. der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.

Hier erfüllte Bruno Schillinger sowohl Punkt 2. (durch seine Hauterkrankung muss er das Tageslicht vermeiden) wie auch Punkt 3. weil die verlangten Kontoauszüge Jan-März 09 pro Monat 3,- € gekostet hätten. Geld das er einfach nicht hatte. Beides wusste die ARGE Geschäftsführung.

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Über die Vorgänge in den Behörden, die  Notlage und behördlich verursachte Lebensgefahr mehrfach informiert, um Aufklärung, Einhaltung Grundgesetz und Menschenrechte, Hilfe, Lebensrettung gebeten wurden unter anderem:

ARGE Breisgau-Hochschwarzwald, Sozialamt Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald Landrätin Störr-Ritter CDU, Kreistag, Bürgermeister, Regierungspräsidium Freiburg Regierungspräsident Würtenberger CDU,  alle Abgeordnete Landtag Baden-Württemberg, alle Abgeordnete Bundestag – lokale Abgeordnete Kerstin Andreae GRÜNE (schweigt seit Dec. 2006), Gernot Erler SPD (hat am 13.11.2009 Hilfe für die nächste Woche zugesagt, Herr Schillinger wartet heute noch), Peter Weiß CDU (schweigt) und Parteivorstände, BW Landesministerin Arbeit & Soziales Stolz CDU (‚haben es an das Staatsministerium weitergegeben, die werden sich bei ihnen in angemessener Weise melden‘), Bürgerbeauftragter, BW Ministerpräsident Mappus, Bundesministerin Arbeit und Soziales von der Leyen, Bundeskanzlerin Merkel, uvm.

Ergebnisse: Das Leben eines Menschen war nicht einmal einen Anruf wert.